BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

02/24/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/24/2026 02:46

Zwischen Zuversicht und Frust

  • In jedem dritten Startups hat sich die Lage im vergangenen Jahr verbessert - für fast ebenso viele aber verschlechtert
  • Jedes elfte Startup rechnet in diesem Jahr mit der Pleite
  • Nur die Hälfte würde wieder in Deutschland gründen

Berlin, 24. Februar 2026 - Deutschlands Startups sind beim Blick auf die Lage des eigenen Unternehmens gespalten: Rund ein Drittel (35 Prozent) berichtet von einer Verbesserung im vergangenen Jahr, fast ebenso viele (30 Prozent) aber von einer Verschlechterung. Für weitere 35 Prozent ist die Lage unverändert. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Bitkom Research unter 133 Tech-Startups in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Deutlich skeptischer fällt der Blick auf die allgemeine Lage deutscher Startups aus: Nur 19 Prozent haben im vergangenen Jahr eine Verbesserung gesehen, 37 Prozent hingegen eine Verschlechterung. Rund jedes elfte Startup (9 Prozent) befürchtet im Laufe der kommenden zwölf Monate eine Insolvenz. "Viele Startups kommen voran, aber ebenso viele kämpfen mit der schwierigen konjunkturellen Lage. Was allen helfen würde: leichterer Zugang zu öffentlichen Aufträgen, weniger Regulierung und mehr Möglichkeiten, Daten für innovative Services und Technologien einzusetzen", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. "Deutschland hat in den vergangenen Jahren ein international wettbewerbsfähiges Startup-Ökosystem aufgebaut. Die Startup-Szene braucht gerade unter den anhaltend schwierigen konjunkturellen Bedingungen eine engagierte politische Flankierung."

Aktuell würde nur die Hälfte der Gründerinnen und Gründer (50 Prozent) wieder in Deutschland gründen. 20 Prozent würden sich für ein anderes EU-Land entscheiden, nur 7 Prozent für die USA und 11 Prozent für ein anderes Land der Welt. 8 Prozent wollen oder können dazu keine Angabe machen - und 5 Prozent würden überhaupt nicht erneut gründen.

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BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. published this content on February 24, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on February 24, 2026 at 08:47 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]