03/04/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/04/2026 09:09
Budgetsanierung, Inflationsbekämpfung und neue Impulse für Wirtschaftswachstum im Fokus
Die Regierungskoordinatoren Staatssekretär Alexander Pröll, Armin Hübner sowie Staatssekretärin Michaela Schmidt zogen am Mittwoch, 4. März, im Rahmen eines Pressegesprächs im Bundeskanzleramt nach einem Jahr ihrer Koordinationstätigkeit gemeinsam Bilanz. Staatssekretär Pröll erinnerte eingangs daran, dass die Regierung gleich nach ihrer Angelobung "mit großen Aufgaben konfrontiert" war:
Es galt in den vergangenen 12 Monaten nicht nur, das Budget zu sanieren, die hohe Inflation zu bekämpfen und die Rezession abzuwenden, sondern auch einen "konsequenten Migrationskurs zu verfolgen", bilanzierte Pröll. "Ich bin stolz und froh, dass wir all diese Themen in der Koordinierung angegangen sind und eine Vielzahl an Lösungen auf den Weg gebracht haben, die ganz konkrete, positive Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Österreich haben", sagte der Staatssekretär.
Gleich zu Beginn der Regierungstätigkeit sei ein Doppelbudget verhandelt worden, mit dem innerhalb von 2 Jahren insgesamt 15 Milliarden Euro konsolidiert wurden. Auch bei der Dämpfung der Inflation und bei der Stärkung des Wirtschaftswachstums sei man auf einem guten Weg, resümierten die 3 Regierungskoordinatoren unisono.
Die Bilanz über das erste Jahr Regierungsarbeit umfasse auch die Bereiche Sicherheit, Migration und Integration, betonte Pröll in seinem Statement.
2026 werde nicht nur das Jahr des Aufschwungs, sondern auch ein Jahr der Reformen sein. So soll noch in diesem Jahr die Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern, Städten und Gemeinden abgeschlossen werden. Es sei "die größte Staatsreform seit vielen Jahrzehnten", so die Regierungskoordinatoren. Neben diesen großen Strukturreformen werde sich die Regierung im ersten Halbjahr 2026 auch einer Reihe von weiteren Themen widmen, die für die Zukunft unseres Landes zentral sind. Die Koordinatoren verwiesen auf das Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige, die Fortführung der Entbürokratisierung, die Reform der Sozialhilfe, die Umsetzung des Asylpakts, die Bundesstaatsanwaltschaft und die Wehrdienstreform.
Abschließend betonten die Regierungskoordinatoren, dass die Faktenlage "jeden Grund für Zuversicht und Optimismus" gebe. "Wir stehen am Wendepunkt zum Aufschwung", jetzt gehe es darum, "den Aufschwung zu verfestigen und Österreich bestmöglich für die Zukunft aufzustellen". Dafür seien einerseits ein Doppelbudget als Gestaltungsrahmen für die kommenden beiden Jahre sowie andererseits nachhaltige Strukturreformen notwendig.