09/02/2026 | Press release | Distributed by Public on 09/02/2026 03:08
02.09.2026
Herausgeber SachsenEnergie
SachsenEnergie startet mit dem Ausbau des Breitbandnetzes in Hohnstein. Dabei gehen die Tiefbauarbeiten durch den Fels. SachsenEnergie erneuert in diesem Zuge auch das Stromnetz.Der Ausbau des Glasfasernetzes in der Sächsischen Schweiz nimmt Fahrt auf: SachsenEnergie hat damit begonnen, Hohnstein mit dem schnellen Internet zu versorgen. Im Rahmen eines geförderten Kreisprojektes schließt der Kommunalversorger damit sogenannte "Weiße Flecken", also Gebiete, in denen bisher Übertragungsraten von bis zu 30 Megabit pro Sekunde möglich waren. Mit dem Glasfasernetz wird die Stadt fit für die digitale Zukunft gemacht: Die Glasfaserverbindung ist leistungsfähiger und energiesparender als herkömmliche Kupferleitungen und ermöglicht damit digitale Teilhabe und wirtschaftliche Entwicklung des Ortes im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Eingriffe in Verkehr und Natur werden gering gehalten
Im August hat SachsenEnergie mit den Tiefbauarbeiten in Hohnstein begonnen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf einer Felsbohrung an der Wartenbergstraße. Um nicht aufwendig an den Serpentinen entlang bauen zu müssen, werden die Leitungen direkt in den Fels verlegt. Damit werden Eingriffe in die Fahrbahn und die Natur gering gehalten. Gerade dort, mitten in der einzigartigen Naturlandschaft der Sächsischen Schweiz, müssen Infrastrukturprojekte mit besonderer Sorgfalt umgesetzt werden. Durch den Einsatz moderner Bohrtechnik, ökologische Baubegleitung und umfangreiche Schutzmaßnahmen gelingt es, den dringend benötigten Glasfaserausbau mit den Anforderungen von Natur- und Artenschutz in Einklang zu bringen.
Jens Menke, Projektleiter für den Glasfaserausbau in Hohnstein bei SachsenEnergie, erklärt die komplexe Technik: "Bei der Felsbohrung wird zunächst ein unterirdischer Bohrkanal hergestellt und anschließend für die Aufnahme der Schutzrohre aufgeweitet. Da die Verlegung mehrere Meter unter der Oberfläche erfolgt, werden Eingriffe in Boden, Vegetation und sensible Biotope auf ein Minimum reduziert."
Alle Arbeiten wurden im Vorfeld eng mit den Trägern öffentlicher Belange, insbesondere dem Referat Naturschutz Sächsische Schweiz, abgestimmt. Parallel zu den Felsbohrarbeiten hat auf dem Hutbergweg im Ortsteil Ulbersdorf der reguläre Ausbau des geförderten Breitbandprojekts in Hohnstein begonnen.
Daniel Brade, Bürgermeister der Stadt Hohnstein, sagt: "Nun geht es in die heiße Ausbauphase des Breitbandausbaus in der Stadt Hohnstein mit allen zehn Ortsteilen. Wir freuen uns auf die Herausforderung des Ausbaues der Ortsnetze gemeinsam mit der SachsenEnergie. So werden über 1.000 Haushalte das schnelle Internet bekommen. Ein starkes Zeichen des regionalen Energieunternehmens ist es auch, dass gleichfalls Mittelspannungs- und Niederspannungsnetze mit erneuert werden. So kann auch im Auftrag der Stadt Hohnstein in fünf Ortsteilen die Straßenbeleuchtung teilweise mit erneuert werden."
So geht der Ausbau in Hohnstein weiter
Für September ist der Baustart in Goßdorf geplant, anschließend geht es nach Cunnersdorf. In den Ortsteilen Ehrenberg und Lohsdorf soll der Ausbau nach aktuellem Stand Anfang 2027 beginnen. Der genaue Baubeginn hängt von den Witterungsbedingungen ab.
Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde
Rund 1000 Haushalte werden in Hohnstein künftig die Möglichkeit haben, sich kostenlos an das Glasfasernetz anschließen zu lassen. Bedingung dafür ist, dass sie im Rahmen des geförderten Gebiets liegen und bis zum Baustart einen Vertrag zur Errichtung eines Glasfaseranschlusses abschließen. Wer dies tut, erhält superschnelles Internet mit Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde.
Glasfaser ist die alternativlose Zukunftstechnologie, die Energie spart
Glasfaser bietet im Vergleich zu anderen Technologien eine deutlich höhere Bandbreite und damit höhere Übertragungsraten und geringere Latenzzeiten. Im Unterschied zur Kupferleitung wird bei der Anbindung mit Glasfaser jeder Haushalt mit einer eigenen Leitung angebunden, so dass die Datenrate konstant bleibt - unabhängig davon, wie viele Geräte gleichzeitig im Einsatz sind oder wie stark das Glasfasernetz beim Nachbarn im Haus beansprucht wird. Auf weniger als einem Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares rasen die Daten mit Lichtgeschwindigkeit durch die Leitung. Die Internetverbindung ist also leistungsfähiger und zuverlässiger. Außerdem wird für die Datenübertragung bis zu 17-mal weniger Energie benötigt als bei kupferbasierten DSL-Netzen.
Regionale Verbundenheit: kostenlose Anbindung und regionale Kompetenz
Als Kommunalversorger fließen die Gewinne der SachsenEnergie in die Kommunen und die Wirtschaftskraft vor Ort. Die Kunden der SachsenEnergie profitieren von den regionalen Ortskenntnissen und dem tiefgreifenden Verständnis der lokalen Gegebenheiten. Ebenso trägt die langjährig bestehende Verbindung zu den kommunalen Partnern für einen effizienten Ausbau bei. Als seriöser und sicherer Kommunalversorger kann SachsenEnergie den Service vor Ort auch in Zukunft für alle Kunden garantieren, effizient aus einer Hand für alle Dienstleistungen rund um Energie, Wasser und Telekommunikation.
SachsenEnergie schließt große Teile der Landkreise Meißen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen sowie der Landeshauptstadt Dresden ans schnelle Internet mit Glasfaser an. Ziel ist es, bis 2030 in Sachsen 200.000 Haushalte mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen.
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