05/27/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/27/2026 07:43
Auf dem Gelände des heutigen Franckeparks betrieb der Kaufmann Theodor Francke im 19. Jahrhundert eine Elfenbeinbleiche. Importiertes Elfenbein aus kolonialen Handelsnetzen wurde hier gebleicht und unter anderem zu Klaviertastaturen weiterverarbeitet. Nach Franckes Tod weitet die von ihm gegründete Francke GmbH ihr Geschäft aus und beteiligt sich am Handel mit Raubkunst wie den Benin-Bronzen. Die Ausstellung macht diese bislang wenig bekannten Spuren kolonialer Ausbeutung sichtbar.
Sie zeigt, wie Handel und Gewalt den Rohstoff Elfenbein vom afrikanischen Kontinent in den Franckepark brachten, welche Strukturen dahinterstanden und warum der illegale Elfenbeinhandel bis heute fortbesteht.