08/15/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/15/2026 05:30
Immobilienspezialfonds haben weiterhin keine Mittelabflüsse verzeichnen müssen (der letzte Monat, in dem es einen geringfügigen Mittelabfluss gegeben hat, war Anfang 2020).
Während Publikumsfonds seit dem Zinsanstieg in Schwierigkeiten stecken, die sich nicht nur in Wertkorrekturen, sondern auch in beträchtlichen Mittelabflüssen niederschlagen, scheint dieses Problem an Spezialfonds vorbeizugehen.
Dabei ist die Lage bei Publikumsfonds in der Breite dramatisch und findet medial entsprechende Beachtung: In den ersten vier Monaten des Jahres haben Anleger in Summe knapp weitere 2,3 Milliarden Euro abgezogen. Seit dem Beginn der Abflüsse Mitte 2023 - man erinnere sich, dass eine Kündigungsfrist von einem Jahr gilt - haben Publikumsfonds damit fast 16,5 Milliarden Euro verloren; das entspricht 12,5 Prozent des damaligen aggregierten Fondsvermögens.
Ein Ende ist nicht absehbar, weil die Dynamik der Abflüsse mit monatlich 500 Millionen Euro anhaltend stark ist. Das Problem dieser Abflüsse ergibt sich nicht nur aus den Abflüssen selbst. Es wird verstärkt durch die Geschäftspolitik der Immobilienpublikumsfonds, die aggregiert sämtliche Erträge und Wertzuwächse an die Anleger ausschütten. Entsprechend haben sie keine Reserven, auf die sie zurückgreifen können und die zur Beruhigung der Situation beitragen könnten.
Spezialfonds finden sich im Gegensatz dazu in einer stabilen Situation. Bei ihnen hat es bis heute keine nennenswerte Mittelabflüsse gegeben - im Gegenteil: Sie verzeichnen weiterhin hohe Zuflüsse. Entsprechend mussten die Fonds nicht auf ihre Reserven zurückgreifen, über die sie - anders als Publikumsfonds - durchaus verfügen. Auch Notverkäufe waren in der Folge nicht notwendig. Stattdessen konnten Spezialfonds wie die der aik die prekäre Lage der Publikumsfonds für Zukäufe nutzen.
Die aik Immobilien-Investmentgesellschaft mbH ist eine international operierende Gesellschaft. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 hat sich die aik erfolgreich als das Immobilien-Investmenthaus für berufsständische Versorgungswerke und Pensionskassen etabliert. Mit hohen Wachstumsraten seit Gründung entwickelte sich der eigenkapitalstarke Immobilien-Asset-Manager zur festen Größe auf den Immobilienmärkten.
Der verwaltete Immobilienbestand der aik umfasst aktuell 222 Büro- und Geschäftshäuser in Innenstadtlagen europäischer Metropolen in Großbritannien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Italien und Deutschland sowie Wohnimmobilien in Österreich und Deutschland mit einem Volumen von 4,6 Milliarden Euro.
Düsseldorf, 15.08.2026
Dr. Nicolas Afflatet
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