08/24/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/24/2026 08:11
Flensburg - 24.08.2026
Wie stellen sich ein Architekt aus New York und aus Köln, ein Designerinnen-Duo aus Hamburg oder eine Künstlerin aus der Karibik einen Gedenkort in Flensburg zur kolonialen Vergangenheit vor? Vielleicht als begehbares Feld mit teils transparenten Elementen oder als Segel aus Klinker mit einer Kehrseite aus Stahl? Als Struktur aus Zaunelementen, die Worte formen, oder als Ruine aus Ziegelsteinen und Schiffszeichnungen?
Um Ihnen Gelegenheit zu geben, die Vielfalt der Ideen kennenzulernen, lädt die Stadt Flensburg einen Tag vor der Ausstellungseröffnung zur Besichtigung und zum Pressegespräch am Montag, 31. August, um 11 Uhr ins Flensburger Schifffahrtsmuseum ein.
Als Gesprächspartnerinnen stehen Stadträtin Melanie Bach, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Jugend, Bildung, Sport und Kultur, und Museumsleiterin Susanne Grigull zur Verfügung.
Sage und schreibe 94 Bewerbungen aus beinahe aller Welt landeten in Flensburg bei der Jury. Die Mitglieder bewerteten die Entwürfe für den Ideenwettbewerb Flensburger MEMORIAL zur kolonialen Vergangenheit anhand eines Leitfadens. Bei einer digitalen Sitzung einigte sich das Gremium auf eine engere Auswahl. Diese 19 Entwürfe sind nun vom 1. bis zum 30. September öffentlich im Schifffahrtsmuseum zu besichtigen; die interessierte Bevölkerung kann ihre Favoriten küren.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie darum, sich unter der Telefonnummer 0461-852484 oder per Mail an [email protected] zum Pressetermin anzumelden. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
Presseeinladungen der Stadt Flensburg richten sich ausschließlich an Vertreter*innen der Medien. Auf Verlangen ist ein Presseausweis vorzulegen.
Pressekontakt: Stadt Flensburg, Antje Walther