06/18/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/18/2026 08:37
Die Nürnberger Medienakademie und die Stiftung Journalistenakademie zeichnen das gemeinsame Projekt der Landeshauptstadt und der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten an.
Das Projekt "Stuttgart im Zweiten Weltkrieg - Alltag und Kriegspropaganda", das in einer Kooperation von Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten und dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt Stuttgart entstanden ist, erhält am morgigen Freitag, 19. Juni, in Nürnberg den Alternativen Medienpreis 2026. Die Nürnberger Medienakademie und die Stiftung Journalistenakademie würdigen damit Journalistinnen und Journalisten, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, kritisch durchleuchten und kompetent aufbereiten. Der Preis fördert so die kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum und stellt Themen und Ansätze in den Vordergrund, die im Medienalltag oft wenig Aufmerksamkeit finden. Es ist bereits das 27. Mal, dass der Preis an Medienschaffende vergeben wird.
Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner freut sich über die Auszeichnung dieses innovativen Kooperationsprojekts: "Es freut uns sehr, dass dieses Projekt eine solche Würdigung erhält. Das Stadtarchiv Stuttgart und die Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten haben hier einen hervorragenden Weg gefunden, Stuttgarter Propagandafilme aus der NS-Zeit in ihren historischen Kontext zu stellen."
Das umfangreich angelegte Geschichtsprojekt "Stuttgart im Zweiten Weltkrieg - Alltag und Kriegspropaganda" wurde im März 2025 gestartet. Die Grundlage dafür bildete ein Bestand von 58 Filmen, die in den Jahren 1941 bis 1944 im Auftrag der Stadtverwaltung erstellt wurden und die deren Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg dokumentieren. Die Stuttgarter Zeitung sowie die Stuttgarter Nachrichten präsentierten diese Filme in einer 14-teiligen Serie sowohl online als auch in Artikeln. Das ursprünglich zu Propagandazwecken gedrehte Filmmaterial wurde gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Stadtarchiv kommentiert und eingeordnet.
Informationen sind auch zu finden unter https://www.stuttgarter-zeitung.de/stuttgart-im-krieg.