01/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/22/2026 05:27
Das Bedürfnis nach dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz durch Polizei und Strafverfolgung steigt nach den Worten von Prof. Wörner stetig. Ihre Anwendung gehe zwar mit rechtlichen und tatsächlichen Hürden einher, berge aber zugleich große Potentiale - sofern die Tools zielführend eingesetzt werden. Wie dabei die Freiheitsrechte der Einzelnen gewahrt werden können und warum es dazu einer kritischen gemeinsamen Gestaltung der Datenwelt bedarf, wird die Referentin in ihrem Vortrag erläutern. Liane Wörner ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung, Medizinstrafrecht und Rechtstheorie sowie Mitbegründerin und Direktorin des an der Universität Konstanz angesiedelten Zentrums für Human | Data | Society, das sich der interdisziplinären Erforschung sozialer Zusammenhänge des Digitalen widmet.
Die Ruperto Carola Ringvorlesung ist Teil eines Konzepts von Fokusthemen. Damit will die Universität Heidelberg zweimal jährlich gesellschaftlich relevante Forschungsfragen in unterschiedlichen Formaten an die breite Öffentlichkeit herantragen. In der aktuellen Reihe haben sich Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit vielschichtigen Fragen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz befasst. Konzipiert wurde sie gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Dreuw, Prorektor für Forschung und Digitalisierung, und Dr. Nicole Najemnik, Beauftragte für Künstliche Intelligenz, unterstützt vom KI-Board der Universität Heidelberg.
Aufzeichnungen der Ringvorlesungs-Beiträge sind abrufbar auf heiONLINE, dem zentralen Portal der Universität Heidelberg mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Veranstaltungen in digitalen Formaten.