Landeshauptstadt Potsdam

04/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/21/2026 03:16

163 | Weltkriegsbomben im Wildpark: Erfolgreicher Einsatz / Sperrkreis aufgehoben

Pressemitteilung Nr. 163 vom 21.04.2026 Weltkriegsbomben im Wildpark: Erfolgreicher Einsatz / Sperrkreis aufgehoben

21.04.2026

Der Bombeneinsatz im Wildpark in Potsdam ist beendet. Sprengmeister Mike Schwitzke und das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburgs haben die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe sowjetischer Herkunft erfolgreich entschärft und die beiden kleineren, 25 Kilogramm schweren Bomben, erfolgreich gesprengt.

Seit 10:53 Uhr sind damit alle Sperrungen rund um den Fundort aufgehoben. Der Wildpark kann wieder uneingeschränkt genutzt werden. Und auch die RB 22 fährt wieder planmäßig.

Die Einsatzleitung der Maßnahme lag beim Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam. Rund 208 Einsatzkräfte waren im Einsatz, darunter Mitarbeitende des Ordnungsamtes, der Bundespolizei und der Polizei. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützten bei der Absicherung des Sperrkreises. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubel, bedankt sich zur Stunde bei Sprengmeister Mike Schwitzke und allen Einsatzkräften.

Die drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg waren bei einer systematischen Munitionssuche im Auftrag des Landesbetriebes Forst im Wildpark gefunden worden. Es ist der erste Einsatz dieser Art in diesem Jahr in Potsdam. Insgesamt sind die Fliegerbomben die 213., 214. und 215. Weltkriegssprengkörper, die seit dem Jahr 1990 in der Landeshauptstadt entdeckt wurden. Im Forst an der Michendorfer Chaussee sind zwei weitere 250 Kilogramm schwere Fliegerbomben US-amerikanischer Herkunft gefunden wurden. Diese Entschärfung ist für Donnerstag, 23. April, geplant.

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© KMBD Brandenburg

Bombenfund

Erfahren Sie hier, was zu tun ist, wenn man ein Kampfmittel wie eine Bombe, Mine oder Granate findet und was für die Bürgerinnen und Bürger bei einer kontrollierten Bombenentschärfung oder Sprengung in der Landeshauptstadt zu beachten ist.
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