07/08/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/08/2026 10:23
Am 15. Juli findet der World Youth Skills Day unter dem Motto "Skills for a shared future" statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Fähigkeiten junge Menschen für Beschäftigung, Entwicklung und Teilhabe in einer sich wandelnden Arbeitswelt brauchen. Dieses Randstad Factsheet mit Ergebnissen verschiedener aktueller Studien zeigt: Während immer mehr Einstiegsaufgaben von künstlicher Intelligenz übernommen werden, sehen junge Berufsanfänger trotz hoher Lernbereitschaft fehlende Fähigkeiten als eine große Einstiegshürde in den Job.
Henri Viswat, CEO von Randstad Deutschland: "KI verdrängt Einstiegsjobs nicht grundlegend. Aber sie verändert, wie junge Menschen in ihre Jobs hineinwachsen. Wenn Routineaufgaben wegfallen und Einstiegsprofile anspruchsvoller werden, müssen Unternehmen genauer unterscheiden: Welche Fähigkeiten müssen junge Talente mitbringen - und welche können sie im Job entwickeln? Der Nachwuchs braucht dafür klare Lernkurven, gute Einarbeitung, Mentoring und die Möglichkeit, KI im Arbeitsalltag reflektiert einzusetzen. Wer heute an Einstiegsmöglichkeiten spart, riskiert morgen Lücken bei den Fach- und Führungskräften."
Das Randstad-Factsheet zum Berufseinstieg
1. KI ersetzt typische Einstiegsaufgaben
Aus der Randstad-ifo-HR-Befragung (Q4 2025) zum Berufseinstieg geht hervor, dass KI bereits heute Auswirkungen auf typische Aufgaben von Berufseinsteigern hat. Gleichzeitig rechnen die meisten Unternehmen nicht mit einem generellen Rückgang von Einstiegsstellen.
(Quelle: Randstad-ifo-HR-Befragung Q4/2025)
2. Trotz Lernbereitschaft: Gen Z erlebt Skills als Eintrittshürde
Der Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt zeigt wiederum: Junge Beschäftigte trauen sich grundsätzlich zu, neue Fähigkeiten schnell aufzubauen. Trotzdem werden Skills für viele aus der Gen Z bereits im Bewerbungsprozess zur Hürde.
(Quelle: Der Randstad Gen Z Blueprint für die Arbeitswelt 2025)
3. So lernt die Gen Z: Im Job, im Austausch und mit künstlicher Intelligenz
Die Daten zeigen außerdem: Die Gen Z wartet nicht nur auf formale Weiterbildung. Sie nutzt unterschiedliche Lernwege - vor allem im Arbeitsalltag, über andere Menschen und zunehmend auch mit KI-Tools.
(Quelle: Der Randstad Gen Z Blueprint für die Arbeitswelt 2025)
4. Die Fähigkeiten der Zukunft: KI-Kompetenz kombiniert mit Soft Skills
Die Randstad-Studie "Age of Augmentation" zeigt, dass sich die Anforderungen in Jobprofilen auf breiter Front verändern. Neben KI-bezogenen Fähigkeiten gewinnen Kompetenzen an Bedeutung, die für den verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien entscheidend sind.
Besonders stark steigt die Nachfrage in Jobbeschreibungen nach:
(Quelle: Studie "Age of Augmentation" von Randstad; Vergleich 2021 zu 2025)
Über die Randstad-ifo-HR-Befragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q4 2025. Die Befragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag von Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.
Über die Studie "Der Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt"
Die Studie hat die Ansichten und Perspektiven von Arbeitnehmenden in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Nordamerika untersucht. Sie basiert auf Befragungen, die zwischen dem 30. Juni und dem 14. Juli 2025 mit 11.250 Teilnehmenden in 15 Ländern durchgeführt wurden. In Deutschland sind 500 Arbeitnehmende der Gen Z und 250 weitere Arbeitnehmende anderer Alterskohorten befragt worden. Für die Umfrage arbeitete Randstad mit Evalueserve zusammen, einem globalen Forschungs- und Analyseunternehmen.
Über die Studie "Age of Augmentation"
Die Studie basiert auf einer quantitativen Analyse von über 35 Millionen Stellenanzeigen weltweit im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2026. Die vom Talent Intelligence Team von Randstad durchgeführte Analyse stützt sich auf Daten von LinkedIn, dem Marktanalyseunternehmen Lightcast und internen Quellen von Randstad und liefert detaillierte Auswertungen für elf Länder: Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, die Niederlande, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika.