07/09/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/09/2026 03:19
Die Stadt Salzburg erweitert ihr Angebot an niederschwelligen Informationen für Betroffene von Gewalt: Ab sofort werden die Gewaltschutz-Plakate, die bereits in öffentlichen Toiletten und ausgewählten Amtsgebäuden angebracht sind, auch in den städtischen Freibädern ausgehängt. Damit stehen wichtige Informationen und Anlaufstellen künftig auch an stark frequentierten Freizeitorten während der Sommermonate zur Verfügung.
Die Plakate informieren unter der Überschrift "Vermuten Sie Übergriffe oder Gewalt? Bei sich oder bei anderen?" über zentrale Beratungs- und Hilfsangebote. Ein QR-Code führt direkt zu den Unterstützungsangeboten der Stadt Salzburg. Ziel ist es, Betroffenen sowie ihrem Umfeld einen möglichst einfachen, diskreten und niederschwelligen Zugang zu Hilfe zu ermöglichen.
"Gerade in den Sommermonaten besuchen tausende Menschen unsere Freibäder. Diese Orte sollen nicht nur Erholung bieten, sondern auch Sicherheit. Wer von Gewalt betroffen ist oder sich Sorgen um andere macht, soll wissen: Hilfe ist da und sie ist leicht erreichbar. Jede zusätzliche Möglichkeit, auf Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen, kann für Betroffene den entscheidenden Unterschied machen", betont Vizebürgermeister Florian Kreibich.
Die Ausweitung der Informationskampagne erfolgt in enger ressortübergreifender Zusammenarbeit zwischen Sozial- und Bäderressort. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Florian Kreibich werden die Informationsplakate in den städtischen Freibädern gut sichtbar angebracht und ergänzen damit die bereits bestehenden Standorte in öffentlichen Toiletten und Amtsgebäuden.
"Gewaltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und gelingt dann besonders gut, wenn Ressorts zusammenarbeiten. Mit der Ausweitung auf die Freibäder machen wir Hilfsangebote genau dort sichtbar, wo viele Menschen zusammenkommen - niederschwellig, diskret und für alle zugänglich", so Stadträtin Andrea Brandner.
Mit der Erweiterung setzt die Stadt Salzburg ihren eingeschlagenen Weg konsequent fort, Unterstützungsangebote im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und das Bewusstsein für Gewaltprävention weiter zu stärken. Die Informationskampagne ist Teil mehrerer Maßnahmen der Stadt, um Betroffene zu erreichen, Zivilcourage zu fördern und Gewalt entschieden entgegenzutreten.