09/28/2026 | Press release | Distributed by Public on 09/28/2026 06:02
Dokument mit Instrumenten zur Vorbeugung von psychischen Belastungen, zur Förderung der Inklusion und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schule, Familie und sozialen Diensten vorgestellt
Schulinspektor Christian Rispoli, Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gulotta und die Leiterin des Dienstes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Donatella Archangeli, stellten am 28. September die neuen Leitlinien der Italienischen Bildungsdirektion zur Vermeidung von Angstzuständen und sozialem Rückzug in der Schule vor. (Foto: LPA/Italienische Bildungsdirektion)BOZEN (LPA). Schulangst, sozialer Rückzug, soziale Phobien: Viele junge Menschen fühlen sich in ihrem schulischen Umfeld unwohl. Dies zeigen Daten der psychosozialen Beratungsstellen der Italienischen Bildungsdirektion. Um dem frühzeitig entgegenzutreten hat die Bildungsdirektion in Zusammenarbeit mit dem Dienst für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Südtiroler Sanitätsbetriebes einen Leitfaden erarbeitet, mit praktischen Hinweisen für Lehrpersonen der Mittel- und Oberschulen.
Bei der Vorstellung am 28. September sagte Bildungslandesrat Marco Galateo: "Die Schule muss ein Ort sein, an dem sich jedes Kind und jede und jeder Jugendliche willkommen, verstanden und unterstützt fühlt. Die Leitlinien sollen dazu beitragen, das psychische Wohlbefinden zu fördern und Schulabbruch oder sozialer Rückzug zu verhindern." Laut Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta solle das Dokument dazu beitragen, frühzeitig die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu stärken. "Die Leitlinien zeigen auf, wie ein angstfreies Klima in der Klasse gefördert und wie erste Warnzeichen eines psychischen Unwohlseins erkannt werden können", erklärte Primarin Donatella Archangeli, die Leiterin des Dienstes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, bei der Vorstellung. Bei erhöhter Vulnerabilität sind individuelle Maßnahmen vorgesehen, unter anderem durch einen individuellen Bildungsplan und -vereinbarungen, die mit dem Schüler oder der Schülerin sowie dessen oder deren Familie abgestimmt werde.