02/11/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/11/2026 03:25
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UNIS/SGSM/1567
11. Februar 2026
Heute bekräftigen wir unsere gemeinsame Entschlossenheit, Gewaltextremismus zu verhüten und Gemeinschaften vor der Geißel des Terrorismus zu bewahren.
Terroristische Gruppen nutzen routiniert Instabilität, unkontrollierbare Technologien und sozioökonomische Fragilität aus, um besonders gefährdete Gruppen ins Visier zu nehmen und zu bedrängen. Junge Menschen, namentlich Kinder, sind zunehmend dem Risiko der Radikalisierung durch online zugängliche soziale Medien und ein unreguliertes Umfeld von Computerspielen ausgesetzt.
Sowohl die Weltweite Strategie der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Terrorismus, auf deren zwanzigjähriges Bestehen wir in diesem Jahr zurückblicken, als auch der Aktionsplan der Vereinten Nationen zur Verhütung des gewalttätigen Extremismus, der seit zehn Jahren besteht, gemahnen uns, dass stärkere Sicherheitsmaßnahmen allein nicht ausreichen.
Wir müssen zur Wurzel des Problems vordringen, indem wir erneute Anstrengungen unternehmen, Missstände zu beheben und Bedingungen, die dem Terrorismus förderlich sind, durch Stärkung der Bildungssysteme, Ausweitung des zivilgesellschaftlichen Raums und Förderung des Dialogs und des Vertrauens in und zwischen den Gemeinschaften entgegenzuwirken.
Dies bedeutet auch, mit allen Interessenträgern, einschließlich des Privatsektors und der Technologieunternehmen, zusammenzuarbeiten, um Sicherheitsschranken zu errichten, die dem Gewaltextremismus vorbeugen können.
All diese Bemühungen müssen sich auf die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit stützen, damit jede Person ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Zukunft ihrer Gesellschaft erhält.
Errichten wir gemeinsam widerstandsfähige und inklusive Gesellschaften, in denen der Gewaltextremismus keinen Rückhalt findet und in denen alle Menschen in Frieden leben können.
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