08/28/2026 | News release | Distributed by Public on 08/28/2026 07:21
Die Flutwelle hat vor allem abgelegene Ortschaften getroffen. Nach Angaben der NGO Welthungerhilfe bedroht sie damit vielerorts die Existenzgrundlage der Betroffenen, da viele von ihnen als Selbstversorger leben.
Am Mittwoch, 26. August, hat eine Welle aus Wasser, Eis und Geröll das Bhotekoshi-Tal im Himalaja an der Grenze zwischen China und Nepal überflutet. Bislang wurden über 400 Menschen getötet, mehr als 1'500 gelten als vermisst. Die genaue Ursache wird noch untersucht. Erste Befunde zeigen einen Bergsturz auf nepalesischer Seite kurz vor dem Unglück sowie ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf tibetischer Seite, das möglicherweise einen Fels- und Gletscherabbruch auslöste. Woher die enorme Wassermenge stammte, ist noch unklar.
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