03/13/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/13/2026 05:38
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UNIS/SGSM/1572
13. März 2026
Die zwei Milliarden Musliminnen und Muslime weltweit stammen aus allen Teilen der Welt und spiegeln damit die enorme Vielfalt der Menschheit wider.
Dennoch sind sie oft mit institutioneller Diskriminierung, sozioökonomischer Ausgrenzung, vorurteilsbehafteten Einwanderungsvorschriften und ungerechtfertigter Überwachung und Profilerstellung konfrontiert. Diese beunruhigenden Entwicklungen werden von muslimfeindlichen Parolen und blankem Hass geschürt, die zu Belästigung und Gewalt gegenüber einzelnen Personen und Kultstätten führen können.
Die Regierungen müssen konkrete Maßnahmen ergreifen, um Hetze zu bekämpfen, die Religionsfreiheit zu schützen und gegen die Diskriminierung anzugehen, so auch indem sie die internationalen Menschenrechtsnormen vollständig einhalten.
Online-Plattformen müssen dafür sorgen, dass niemand aufgrund ihrer oder seiner Religion oder Weltanschauung Hetze und Belästigung erfährt.
Und wir alle müssen unsere Stimme gegen Fanatismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung erheben, wo immer sie sich zeigen.
Daher ernannte ich im Mai 2025 den Hohen Beauftragten für die Allianz der Zivilisationen zum Sondergesandten der Vereinten Nationen für die Bekämpfung der Islamfeindlichkeit, um unsere kollektiven Maßnahmen zu verstärken.
Bekennen wir uns an diesem Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamfeindlichkeit erneut zur Gleichberechtigung, zu den Menschenrechten und zur Würde jedes Menschen, ungeachtet ihres oder seines Glaubens.
Verbannen wir die Geißel der Islamfeindlichkeit aus jedem Land und jeder Gemeinschaft.
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