08/05/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/05/2026 06:14
In den kommenden beiden Wochen finden u.a. folgende Hauptverhandlungstermine statt:
Fleischklopfer als Waffe in Hannover (11.08.)
Menschenhandel in Hannover (11.08.)
Bierkrieg im Brauhaus (13.08.)
Verbotene NS-Symbole in Hannover (13.08.)
Erpressung mit Morddrohung in Hannover (14.08.)
Hinweise:
Die Hauptverhandlungen dienen der Klärung, ob die mit der jeweiligen Anklageschrift bzw. dem jeweiligen Strafbefehl erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht.
Für die angeklagten Personen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Die Hauptverhandlungstermine wurden teilweise anberaumt, weil gegen die Strafbefehle Einspruch eingelegt wurde (Cs-Aktenzeichen).
Die Pressestelle weist darauf hin, dass sofern die Einsprüche zurückgenommen oder beschränkt werden, ggf. eine kurzfristige Terminsaufhebung erfolgen kann.
Auch kann es ggf. aus anderen Gründen zu einer Terminsaufhebung/-verschiebung kommen.
Bitte beachten Sie daher kurzfristige Änderungen auf der Homepage oder kontaktieren Sie den Ansprechpartner.
( Presseinformationen | Amtsgericht Hannover )
Ton- und Filmaufnahmen sind im Amtsgericht grundsätzlich nur nach vorheriger Genehmigung zulässig. Bitte setzen Sie sich deshalb ggfs. frühzeitig mit der Pressestelle in Verbindung.
Das angegebene Alter der angeklagten Personen entspricht dem Stand des heutigen Tages.
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Fleischklopfer als Waffe in Hannover
Die Angeklagte soll im Januar 2026 in einer Wohnung im Hannoveraner Stadtgebiet zunächst mit einem Fleischklopfer auf das Mobiltelefon sowie den Laptop eines Zeugen eingeschlagen haben, wodurch beide Gegenstände gänzlich gebrauchsunfähig geworden sein sollen. Anschließend soll sie mit demselben Fleischklopfer auf den Kopf, die Hände, den Oberkörper und die Knie des Zeugen eingeschlagen haben.
11.08.2026 - 09:00 Uhr
Saal 2145 Altbau
Aktenzeichen: (e) 228 Ds 2781 Js 46277/26 (161/26)
Menschenhandel in Hannover
Der Angeklagte soll im Januar 2025 in Hannover im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit einem weiteren, bislang unbekannten Täter zwei vietnamesische Staatsangehörige in seiner Wohnung beherbergt haben, um deren Tätigkeit als Prostituierte zu ermöglichen. Nach dem Anklagevorwurf soll er dabei deren Hilflosigkeit ausgenutzt haben, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden war: Die beiden Frauen sollen der deutschen Sprache nicht mächtig gewesen sein, sich in Deutschland nicht ausgekannt haben und dadurch auf ihn angewiesen gewesen sein. Darüber hinaus soll der Angeklagte die Termine und Kontakte mit Freiern organisiert haben, während die Betroffenen einen Großteil ihrer Einnahmen an den unbekannten Mittäter abgeben mussten.
11.08.2026 - 10:45 Uhr
Saal 2288 Altbau
Aktenzeichen: (e) 230 Ds 9156 Js 39603/26 (133/26)
Bierkrieg im Brauhaus
Der Angeklagte soll im November 2024 in einem Tanzlokal in der Innenstadt Hannovers einen anderen Gast mit einem schweren Bierkrug gegen den Hinterkopf geschlagen haben. Vorausgegangen sein sollen mehrfaches Anrempeln und ein verbaler Disput zwischen dem Angeklagten und dem Geschädigten. Der Geschädigte soll eine Rissquetschwunde am Hinterkopf erlitten haben.
13.08.2026 - 09:00 Uhr
Saal 2241 Altbau
Aktenzeichen: 211 Ds 7191 Js 37513/25 (179/25)
Verbotene NS-Symbole in Hannover
Der Angeklagte soll im Juni 2025 in einem frei zugänglichen Hausflur in Hannover-Limmer mittels eines Filzstiftes sogenannte SS-Runen an eine Wand angebracht haben.
13.08.2026 - 11:10 Uhr
Saal 2145 Altbau
Aktenzeichen: (e) 226 Ds 1181 Js 147855/25 (189/26)
Erpressung mit Morddrohung in Hannover
Der Angeklagte soll im Februar 2026 per WhatsApp-Nachricht von einem Geschädigten die Zahlung einer angeblichen Schutzgeldschuld in Höhe von 20.000,00 € gefordert und hierfür eine Zahlungsfrist bis zum Morgen des 12. Februar 2026 gesetzt haben. Nachdem der Vater des zunächst angeschriebenen Geschädigten mit dem Angeklagten über denselben Kommunikationsdienst Kontakt aufnahm, soll der Angeklagte diesem gegenüber erklärt haben, man werde ihn in wenigen Tagen tot in seinem Laden finden, sofern die geforderte Summe nicht beglichen werde. Die Geschädigten gingen auf die Forderung nicht ein, sodass die Tat beim Versuch verblieb.
14.08.2026 - 09:00 Uhr
Saal 2145 Altbau
Aktenzeichen: 232 Ls 2147 Js 17248/26 (164/26)
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