06/28/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/29/2026 00:49
Nach der ausgeprägten Hitzeperiode der letzten Tage mit Temperaturen von bis zu 40°C und angesichts der Wettervorhersagen, die für die Nacht von Sonntag auf Montag ein Risiko lokal intensiver Gewitter ankündigen, zieht die Zelle zur Bewertung von Wetter- und Hochwasserrisiken (CERI), die sich am Sonntagmorgen versammelt hat, eine Zwischenbilanz der Lage und ruft die Bevölkerung dazu auf, ein hohes Maß an Wachsamkeit beizubehalten.
Seit dem vergangenen Wochenende ist die operative Tätigkeit des Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) deutlich angestiegen (+70%), mit einer spürbaren Intensivierung gegen Ende der Woche, vor allem im Bereich der Personenrettung.
Dank einer abgestimmten vorausschauenden Planung zwischen den verschiedenen Akteuren konnten zusätzliche Mittel mobilisiert werden, insbesondere Krankenwagen der luxemburgischen Armee sowie anerkannter Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz und Luxambulance.
Im Gesundheitssektor wurde ein Anstieg der Notaufnahmen im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen festgestellt. Derzeit ist die Lage trotz erhöhter Arbeitsbelastung insgesamt unter Kontrolle.
Die CERI betont, dass gemäß den Grundsätzen des staatlichen Plans "Unwetter und Hochwasser" die vorausschauende Planung, die Koordination und die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen, Rettungsdiensten und öffentlichen Behörden eine wirksame und angemessene Reaktion ermöglicht haben.
Laut den Vorhersagen von MeteoLux wird in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Risiko lokal starker Gewitter erwartet. Diese Phänomene können von Windböen, starken Niederschlägen und Blitzeinschlägen begleitet sein und lokal Schäden sowie Störungen verursachen.
In diesem Zusammenhang ruft die CERI die Bevölkerung dazu auf, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und besondere Vorsicht walten zu lassen, insbesondere:
Auch wenn die Lage unter Kontrolle bleibt, weist die CERI darauf hin, dass die kumulierten Auswirkungen von Hitze und Gewitterereignissen in den kommenden Stunden und Tagen weiterhin Folgen haben können. Sie ruft alle dazu auf, wachsam zu bleiben und die Aufmerksamkeit nicht zu verringern, insbesondere gegenüber den verletzlichsten Personen (ältere Menschen, Kinder, isolierte oder geschwächte Personen).
Weitere Informationen: www.infocrise.lu; www.lu-alert.lu; Notfälle und Bereitschaftsdienste - Gesundheitsportal - Luxemburg; http://santesecu.lu/canicule
Teilnehmer der CERI: Hochkommissariat für nationale Sicherheit (HCPN), MeteoLux, Gesundheitsdirektion, Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS), Großherzogliche Polizei, luxemburgische Armee, Ministerium für nationale Bildung, Kinder und Jugend, Ministerium für innere Angelegenheiten, Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltung, Gewerbe- und Grubenaufsicht.
Mitteilung der Zelle zur Bewertung von Wetter- und Hochwasserrisiken (CERI)