08/25/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/25/2026 03:24
Zoll entdeckt Betäubungsmittel bei Grenzkontrolle und anschließender Hausdurchsuchung
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Antje Bendel
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Hauptzollamt Lörrach
Am 17. Juli 2026 gegen 18:00 Uhr hielt eine Kontrollstreife des Hauptzollamts Lörrach am Grenzübergang Weil am Rhein-Ost ein mit drei Männern besetztes Fahrzeug mit Lörracher Kennzeichen an. Durch das geöffnete Fenster meinte die an das Fahrzeug getretene Zöllnerin einen Geruch nach Marihuana wahrzunehmen und entschloss sich deshalb mit ihrem Kontrollpartner zu einer intensiveren Überprüfung des Fahrzeuginnenraums.
In einer Tasche im Fußraum fanden die beiden schließlich getrocknete Blüten, mutmaßlich Marihuana. Die Tasche war zwar einem der Fahrzeuginsassen zuzuordnen, einer der beiden anderen gab jedoch an, das Marihuana gehöre ihm. Er wurde deshalb wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen Einfuhrbestimmungen vorläufig festgenommen und über seine Rechte belehrt.
Eine anschließend mit richterlichem Beschluss bei dem Tatverdächtigen durchgeführte Hausdurchsuchung, auch mit Unterstützung eines Zollhundes, verlief negativ. In der Wohnung des ebenfalls verdächtigen Reisegefährten wurden jedoch nochmals 500 Gramm Marihuana, 27 Gramm Psylocibin-Pilze, welche auf das zentrale Nervensystem wirken, sowie typische Dealerutensilien aufgefunden. Auch gegen ihn wurde deshalb ein Verfahren eingeleitet.
Nach Fertigung der Anzeigen konnten beide Tatverdächtigen ihren Heimweg antreten und müssen sich nun unabhängig voneinander in einem Strafverfahren verantworten.
Die weiteren Ermittlungen, zu deren Zweck auch die Mobiltelefone der beiden Männer sichergestellt wurden, übernahm das Zollfahndungsamt Stuttgart, welches die Fälle an die Staatsanwaltschaft Lörrach weiterleitete.