Freistaat Bayern

03/02/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/02/2026 07:02

Europaweit einzigartig: Bayerns KI-Innovationsbeschleuniger feiert ersten Geburtstag! / Minister Mehring: „Bayern ist Europas Startrampe für digitale Zukunftstechnologien[...]

Ein Jahr nach dem Start des Bayerischen KI-Innovationsbeschleunigers zieht das Bayerische Staatsministerium für Digitales eine positive Zwischenbilanz seines Erfolgsprojekts. Die Initiative von Digitalminister Mehring unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Start-ups sowie den öffentlichen Sektor bei der Umsetzung des europäischen AI Acts - und positioniert Bayern als Europas Vorreiter für eine praxisnahe, innovationsfreundliche KI-Regulierung. Mit Erfolg, wie sich zeigt: Im jüngsten Financial Times-Ranking der Innovationszentren Europas belegten Start-up-Ökosysteme aus dem Freistaat die ersten drei Plätze. Mit Paris folgte die erste Region außerhalb Bayerns erst auf Platz 4.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring betont: "Mit unserem europaweit einzigartigen Innovationsbeschleuniger spannen wir einen Schutzschirm vor überbordender Bürokratie über Bayerns Unternehmen auf und machen den Mittelstand im Freistaat sowie unsere Start-ups und die öffentliche Hand fit für das KI-Zeitalter. Denn: Das Wettrennen um die technologische Führungsrolle bei KI entscheidet sich genau jetzt. Während die USA hunderte Milliarden in Infrastruktur pumpen und China mit enormem Tempo Innovationen auf den Markt bringt, dürfen wir uns in Europa nicht im regulatorischen Klein-Klein verzetteln. Bayern zeigt mit dem KI-Innovationsbeschleuniger, dass es auch anders geht: Wir bringen Know-how über die Regeln zu den Unternehmen und so Tempo in die konkrete Anwendung von KI. Wir bauen die Startrampe für Zukunftstechnologien - aber wir wollen auch, dass Innovationen abheben. Dafür braucht es keine weiteren neuen Vorschriften, sondern eine Reform und Vereinheitlichung der bestehenden Regeln und endlich einen echten europäischen Binnenmarkt. Nur so bleiben wir wettbewerbsfähig und sichern unseren Wohlstand im KI-Zeitalter."

In den ersten zwölf Monaten wurden im Rahmen des KI-Innovationsbeschleunigers mehr als 40 Live-Trainings zum AI Act durchgeführt, sechs Vernetzungsveranstaltungen organisiert und 60 Open-Source-Tools für Hochrisiko-KI identifiziert. Acht Kooperationspartnerinnen und -partner unterstützen das Projekt. Insgesamt wurden rund 4.000 digitale Entscheider erreicht - überwiegend Führungskräfte sowie Fach- und Technikexpertinnen und -experten aus Bayerns Mittelstand. Viele berichten, dass sie durch die Angebote schneller und kosteneffizienter Konformität mit dem AI Act erreichen. Damit senkt das Projekt konkret Umsetzungsaufwand und schafft Planungssicherheit für Innovation. Neue Trainingsreihen mit 22 Live-Sessions starten ab jetzt bis Juli.

Der Bayerische KI-Innovationsbeschleuniger ist ein für zunächst zwei Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales gefördertes Projekt, in dem KMU, Start-ups und der öffentliche Sektor in Bayern bei der Einhaltung der europäischen KI-Verordnung unterstützt werden. Unter der Leitung des appliedAI Institute for Europe und in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Technischen Universität München und der Technischen Universität Nürnberg werden Trainings, Ressourcen und Veranstaltungen angeboten. Ziel ist es, KI-Innovation zu beschleunigen, Konformitätskosten zu senken und Bayern als führenden Standort für vertrauenswürdige und wettbewerbsfähige KI in Europa zu etablieren.

Ein zentraler Baustein des KI-Innovationsbeschleunigers ist ein von der LMU München geleitetes Forschungsprojekt mit der Technischen Universität München und der Technischen Universität Nürnberg. Ziel ist es, für Start-ups und KMU konkrete, juristisch belastbare Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des europäischen AI Acts zu entwickeln. Dazu werden die rechtlichen Verpflichtungen systematisch analysiert und in technologisch anschlussfähige, formal präzise Strukturen überführt, auf deren Basis ein algorithmisches Framework zur (teil-)automatisierten Verifizierung entsteht. Neben der technischen und juristischen Dimension werden auch soziologische und ethische Fragen einbezogen - mit dem Anspruch, den AI Act als Beitrag zu verantwortungsvoller KI und "Shared Prosperity" zu verstehen, von der möglichst viele profitieren.

Parallel dazu ist auch die Bewerbungsphase für die aktuelle Runde des zweiten KI-Erfolgsprogramms des Digitalministeriums gestartet. "KI-Transfer Plus" unterstützt KMU über neun Monate hinweg bei Strategie, Qualifizierung und konkreter Umsetzung von KI-Anwendungen im Betrieb. Minister Mehring: "Beide Initiativen greifen wie ein Zahnrad ineinander: Unser Innovationsbeschleuniger gibt Orientierung im regulatorischen EU-Jungle und unser Transferprogramm sorgt dafür, dass wir die PS der Ideen aus unseren Universitäten auf die Straßen unserer Wirtschaft kriegen."

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

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