Bundesland Sachsen-Anhalt

06/05/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/05/2026 02:23

Mehr Schutz für Gesundheitsdaten: Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein stärken IT-Sicherheit im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Ziel ist es, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz zu stärken - und damit den Schutz der Gesundheitsdaten von Bürgerinnen und Bürgern vor Cyberattacken weiter zu verbessern.

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt sagt: "Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass ihre sensiblen Gesundheitsdaten sicher sind. Mit dieser Kooperation stärken wir die IT-Sicherheit im Öffentlichen Gesundheitsdienst und investieren damit direkt in den Schutz der Menschen in unserem Land."

Auch Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, betont: "Ein moderner Öffentlicher Gesundheitsdienst bedeutet auch, dass digitale Prozesse möglichst sicher und der Umgang mit sensiblen Daten verantwortungsvoll ausgestaltet sein müssen. Die gemeinsamen Schulungsangebote tragen dazu bei, den Schutz dieser Daten weiter zu verbessern und Vertrauen zu stärken. Ich freue mich, dass wir hierzu Synergien auf Länderebene nutzen."

Finanziert von der Europäischen Union - NextGenerationEU - haben beide Länder im März 2026 eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung, Beschaffung und Bereitstellung von E-Learning-Angeboten vereinbart. Insgesamt werden neun Kurse zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz entwickelt, die speziell auf die Anforderungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zugeschnitten sind. Dienstleister für die technische Umsetzung ist die ML Gruppe zusammen mit der mybreev GmbH.

Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) in Düsseldorf bringt ihre fachliche Expertise in die Entwicklung ein und unterstützt die Bereitstellung der Kurse über die Moodle-Lernplattform. Diese stehen nach Abschluss allen 13 Trägerländern der AÖGW ohne weitere Kosten zur Verfügung.

Mit dem Kooperationsvorhaben verfolgen die Länder klare Ziele:

  • Stärkung von IT-Sicherheit und Datenschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst
  • Verbesserung der digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden
  • Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberrisiken
  • Weiterentwicklung der digitalen Reife der Einrichtungen

Durch die gezielte Qualifizierung der Mitarbeitenden wird sichergestellt, dass sensible Gesundheitsdaten noch besser geschützt und digitale Dienstleistungen verlässlich erbracht werden können. Das stärkt die Sicherheit, die Qualität und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

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